Historie
Rückblick über mehr als 50 Jahre Jugendfreizeiten
Seit vielen Jahren ist das Jugendsommerlager der Arbeitsgemeinschaft Stadt Moringen - KSB Northeim Einbeck für Jung und Alt im Landkreis Northeim ein Begriff.
Die Arbeitsgemeinschaft hat es sich zur Aufgabe gemacht, Kindern einen interessanten und preiswerten Ferienaufenthalt in einem Zeltlager zu ermöglichen. Dabei ging man von dem Grundsatz aus, den
Kindern neben Spiel, Sport und Spaß ein Gemeinschaftsgefühl in der Gruppe zu vermitteln, unbewußt zu lernen, sich einzuordnen und dadurch auch etwas positives mit nach Hause zu nehmen.
Von Beginn an haben es die Verantwortlichen verstanden, reizvolle Plätze für die Durchführung des Jugendzeltlagers zu finden, die neben dem Freizeitvergnügen auch einen hohen Erholungswert
besitzen.
Begonnen hat alles im Jahre 1948. Die Stadt Moringen veranstaltete das erste Jugendzeltlager in Dassel / Solling; es folgten dann
1949 Bad Lauterberg / Harz
1950 Odertalsperre bei Bad Lauterberg / Harz
1951 Hann. Münden - Jagdhaus Heede
1952 Grünenplan am Ith - am Sportplatz
1953 Oberwesel / Rhein (Schönburg)
1954 Heiligenhafen - Schleswigholstein / Ostsee
1955 Dresselbach am Schluchsee / Schwarzwald - Bauer Keller
Im Jahre 1956 wurde die Arbeitsgemeinschaft Stadt Moringen - Kreissportbund Northeim ins Leben gerufen
1956 Ramsau bei Berchtesgarden - Simonshof
1957 Eckernförder Bucht / Ostsee
1958 Lochau / Hörbranz bei Bregenz - Bodensee Östereich
1959 Cochem / Mosel - Hotel Winnenburg
1960 Eckernförder Bucht / Ostsee, Karsmünder Strand - Eduard Hoff
1961 Dresselbach am Schluchsee / Schwarzwald - Bauer Keller
1962 Ramsau bei Berchtesgarden - Simonshof
1963 Lochau / Hörbranz bei Bregenz - Bodensee Östereich
1964 und
1965 Schwangau bei Füssen / Allgäu - Haus Sonnenland
1966 Reinwarzhofen bei Nürnberg / Altmühltal
1967 und
1968 Schwangau bei Füssen / Allgäu - Haus Sonnenland
1969 Wasgau / Bad Bergzabern, Rheinland-Pfalz
1970 Finsterau in unteren Bayerischen Wald
1971 bis
1974 Schwangau bei Füssen / Allgäu - Haus Sonnenland (ein Durchgang in Finsterau, Jahrgänge 1962 - 1965)
1975 bis
1984 Schwangau bei Füssen / Allgäu - Haus Sonnenland
1985 Sonthofen bei Oberstdorf / Allgäu
1986 bis
1991 Schwangau bei Füssen / Allgäu - Haus Sonnenland
1992 Reinwarzhofen bei Nürnberg / Altmühltal
1993 Königsdorf bei Bad Tölz / Oberbayern
1994 bis heute
Schwangau bei Füssen / Allgäu - Haus Sonnenland
In den 70er bis Mitte der 80er Jahre wurden zwei Durchgänge von je 14 Tagen durchgeführt.
In den Anfangsjahren schlief man auf Stroh. Es wurden Jahr für Jahr Verbesserungen vorgenommen. Heute verfügt die AG über Hauszelte, die überwiegend mit Betten und Schaumstoffmatratzen, sowie
Kofferablagen ausgestattet sind. Große Aufenthaltszelte sowie ein Großzelt von 300qm mit Fußboden ermöglichen selbst bei Regenwetter die Durchführung von Aktivitäten und sorgen für genügend
Abwechslung. Ein Lagerbus befördert die Kinder zu den Bademöglichkeiten.
Über 50 Jahre Zeltlager - das heißt auch, dass wir es insgesamt ca. 25.000 Kindern und Jugendlichen ermöglichten, einen schönen und preiswerten Ferienaufenthalt zusammen mit Ihren Freunden in interessanten Gegenden zu verbringen.
Von großer Bedeutung ist jedoch auch die Tatsache, dass aufgrund seiner hervorragenden Lage in 31 Fällen die Jugendfreizeiteinrichtung des gemeinnützigen Zeltlagerplatz- und Jugendheimvereins in Schwangau als Aufenthaltsort gewählt wurde.
Die Durchführung dieser Jugendfreizeiten wäre allerdings ohne die zahlreichen ehrenamtlichen Helfer, Betreuer, Küchenpersonal, Auf- und Abbaukommando usw., die ihre ihre Arbeitskraft unentgeltlich zur Verfügung gestellt haben, nicht möglich gewesen. Die Betreuer, das Wirtschaftspersonal und die Helfer mussten außerdem einen Teil ihres Jahresurlaubs opfern. Wir möchten deshalb auf diesem Wege all diesen Helfern unseren herzlichen Dank sagen. Erwähnenswert und für die Kontinuität des Jugendsommerlagers von großer Bedeutung war und ist, dass in all den Jahren die Verantwortung in den Händen von drei Personen lag:
von 1948 bis 1980 Ludwig Albrecht
von 1981 bis 2005 Willi Jakob
von 2006 bis 2010 Uwe Herpertz.
seit 2011 Willi Jakob.
Leider hat aber auch die AG ein großes Problem: die Zuschüsse wurden in den letzen Jahren stark gesenkt und zum Teil gestrichen, auch ein Rückgang bei den teilnehmenden Kindern ist festzustellen.
Diese Entwicklungen haben letztendlich dazu geführt, dass die Teilnehmerbeiträge in den letzten Jahren angehoben werden mussten und zwischenzeitlich die sogenannte "Schmerzgrenze" erreicht haben.
Wir hoffen zuversichtlich, dass das altbewährte und traditionelle Jugendzeltlager mit Unterstützung des Landreises und der Kommunen sowie der Sportverbände auch in Zukunft zum Wohle der Jugendlichen weiter durchgeführt werden kann.
Arbeitsgemeinschaft Jugendsommerlager
